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Schwammerl

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Am kommenden Wochenende wirds nach Pilzen riechen in Wien. Im Botanischen Garten gibt es Schwammerltage. Alles Wissenswerte über diese Lebewesen in einer Ausstellung, 200 Pilzarten werden gezeigt. Und für Interessierte werden selbstgepflückte Schwammerl bestimmt! Ein paar kenne ich ja, essbare wie den Schwefelporling   oder diese Röhrlinge, hier fürs Trocknen vorbereitet   Und das ist ein Schopftintling, ganz jung essbar   Und dann gibts die, die aus der Wiese wachsen und die, die Bäume zersetzen   das ist der Pilz der gerade die Birken stark dezimiert  und die, die Früchte zersetzen, wie Monilia Soviele, deren Namen ich nicht kenne (denn ich habe noch viele Fotos im Archiv) - ich sollte meine Pilzfotos ausdrucken und zu den Schwammerltagen pilgern.    herbstliche Grüsse Brigitte     PS: Beratung gibz auch - z.B. wie frau zu Hause Speisepilze zieht  

Es war ein gutes Jahr...

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... wir hatten eine reiche Ernte. Aus einem Kalender, den ich für ein in der Ferne weilendes Familienmitglied zusammengestellt habe. Die letzten Birnen und Äpfel haben wir zu Weihnachten geschlemmt. Und die letzten Nüsse der vorigen Ernte. Jetzt müssen wir die der heurigen auslösen. Auf dass es 2016 wieder eine gute Ernte gibt! Brigitte PS: über  die Erdbeervielfalt habe ich hier gebloggt, die Avocadocremetöpfchen mit Blüten lest ihr hier mehr und, auf diesem Kalenderblatt nicht zu sehen, über rosa Hollerblütensirup hier .

Update K.i.G.artenbuchempfehlungen: Garten + Küche

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Für den Essrabattenworkshop dieses Wochenende habe ich das Fach Garten + Küche meines Gartenbücherkastens mit neun weiteren Gartenkochbüchern bestückt. Alle gehen das Thema Kochen mit Pflanzen innovativ und fundiert an (auch wenn nicht alle brandneu sind). Viele sind auch pures Lesevergnügen. Fangen wir bei W wie Woltron an. Frau muss ja zu Ute Woltron nix sagen. Höchstes Lesevergnügen, tiefer Respekt vor der Pflanze, aufmerksam was die jeweiligen Besonderheiten der Verkochten angeht. Von ihr kamen zwei Bücher in den Schrank Von drei grünen Kochheros kamen weitere Bücher in den Schrank: Katharina Seiser und Meinhard Neunkirchner sind jetzt ausser mit So schmecken Wildpflanzen auch mit ihrem Werk zur österreichischen vegetarischen Küche vertreten, und Jean Marie Dumaine schenkt uns, nach Kochen mit Wildpflanzen , weitere Rezepte der Wildpflanzenkochkunst. Schon in meinem persönlichen Kochbuchfach vertreten, aber noch nicht in Garten + Küche war Nigel Slater . Wer ...

Hollersirup goes rosa

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So, heuer war es soweit. Seit ich vor etlichen Jahren im Gemüsegarten des Meierhofs von Schloss Hof einen Sirupansatz mit Blüten der Sorte 'Black Lace' gesehen habe, der zart rosa getönt war, wollte ich es wissen. Geben die rosa Blüten dieses dunkelschwarzrotblättrigen Holunders* einen rosa Sirup? Heuer gab es so viele Blüten an unserem Strauch, dass ich Sirup angesetzt habe. Fazit: Ja sie tun! Geschmack: wie gewohnt :) rosige Grüsse Brigitte Sambucus nigra 'Eva' aka BLACK LACE

Frühlings.gaumen.freuden

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Bärlauch, Topfen(=Quarl), Sauerrahm, Salz, Zitronenpfeffer, essbare Blüten. Ostersonntagsfreuden... Guten Appetit Brigitte

Schleimer Keimen - ein Fotoreport

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Vergangenen Herbst habe ich Chia gekauft, den Samen des mexikanischen Salbei ( Salvia hispanica ). Ich will sehen wie er ausschaut und ihn heuer anbauen. Die Früchte werden wegen ihres hohen Omega3 Fettsäuregehalts gerade immer beliebter. Vor einiger Zeit wurde in einer Facebookgruppe diskutiert, ob Chia sich für's Keimen eignet, da die Samen (eigentlich Klausen ) bei Kontakt mit Wasser sofort Schleim produzieren. Ich verwende mittlerweile kein Keimglas mehr, sondern ein Keimgerät , das für Schleimer beim Keimen besser geeignet ist. Ich ahbe also einen Versuch gestartet. Die einzelnen Schritte: Keimschale mit Vliespapier* auslegen Chiasamen aufstreuen - nicht zu dicht und Mit Sprayflasche reichlich Wasser aufsprühen, bis das Vlies triefend nass ist. Durch das Sprühen verrutschen die Körner nicht.  Normal weiterziehen, also 1-2 täglich spülen, bei Zimmertemperatur und hell halten. Am 4ten Tag recken sich die hellen Wurzeln Am 5ten zeigt sich deutlich ...

Thema mit Variationen - Borretsch

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Ein ziemlich derber Geselle ist der Borretsch ( Borago officinalis ) und eigenwillig. Wo er wachsen will, entscheidet er. Aussaaten waren hier nur von bescheidenen Erfolgen 'gekrönt'. In den Garten geholt habe ich ihn vor Jahren mit ein oder zwei Pflanzen aus der Gärtnerei (blauen und weissen). Mehr braucht eine Familie eigentlich auch nicht. Die älteren Blätter eignen sich nämlich nicht als Hauptbestandteil von Salaten. Nicht nur dass sie rau-pelzig und grob sind - sie enthalten Alkaloide die nur mässigen Genuss anraten . Im Frühjahr sind junge Blätter allerdings willkommen, z.B. in der Frankfurter Grünen Sosse .

Einen Magen-Darm-Bitter á la Ratzeputz...

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... mit den bei uns im Garten wachsenden Käutern ansetzen, war mein Gedanke, nachdem sich der mir von einem Studienkollegen aus Norddeutschland geschenkte bei Unpässlichkeiten des Verdauungstrakts sehr bewährt hatte. Ich habe mich (es war Mitte der 90er) bei Apotheker Pahlow schlau gemacht, welche unserer Gartenkräuter auf die Verdauungsorgane wirken. Mittlerweile nutze ich auch das Netz für Infos, vor allem Plants for a Future. Hier also meine Variante des Kräuterbitter Ansetzens (die Zusammensetzung der Kräuter variiert naturgemäss von Garten zu Garten je nach vorhandenem): Wildkräuter aus unserem Kräuterrasen* ( nach vielen Jahren extensiver Pflege - mähen, sonst nichts - ist er bald mehr Medizinal- als Kräuter- oder Blumenrasen ). Die heimischen Wildkräuter ergänze ich mit den klassischen, oft mediterranen, Küchenkräutern, die ebenfalls auf den Magen-Darm-Bereich positiv wirken. Nicht im Garten wachsen Kümmel, Fenchel, Anis und Koriander, die habe ich aber eh immer ...

Blütentrocknen Minianleitung...

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... weil die Veilchen blühen und eine liebe Kundin (und mittlerweile Freundin) gefragt hat, wie das einfach geht. Die getrockneten Veilchenblüten gebe ich übrigens im Winter in den Hustentee. Ich nehme ein flaches Tablett oder einen flachen Teller o.ä. Jedenfalls etwas mit sehr niedrigem Rand, und breite Haushaltsrolle, oder Zeitung ein. Die Blüten lege ich möglichst vereinzelt auf, d.h. so, dass keine übereinander liegen. Hier sind noch Hyazinthenblüten und Gänseblümchen zu sehen. Ich wollte wissen, wieviel langsamer sie trocknen. Dann kommt das ganze (langsam bewegen, so gibt es einen Blütenschauer) auf einen Kasten in einem dünkleren Raumeck. Veilchen sind schon innerhalb weniger Tage trocken. Bei Rosen funktioniert es ganz ähnlich Die Blütenblätter zupfe ich ab und lege sie in einer möglichst dünnen Schicht auf. Da ich da meist mehr trockne, verwende ich dafür ein sehr weites und flaches geflochtenes 'Teil' mit recht engen Maschen, dass ich vor vielen ...