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Frohe Ostern

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Zeitsprung: Blick entlang Volksgarten zur Burg

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Nach einer gefühlt kurzen, real aber doch recht länglichen Pause knüpfe ich an an meine letzten posts und zeige einen weiteren Zeotsprung. Ein 29. Februar schein mir da ein guter tag zu sein. Diesmal geht es zum Heldenplatz an der Wiener Ringstrasse. Ich empfinde ihn hauptsächlich als grosse leere, als nicht abgeschlossen (vielleicht wäre das Kaiserforum gar nicht so schlecht gewesen). Und darum hoffe ich, nebenbei angemerkt, dass sich für die Ausweichbauten des Parlaments eine nachnutzung findet. Sie geben dem auge willkommenen halt in der Helden zugedachten weite. Gerne gehe ich aber vom Ring aus entlang vom Volksgarten auf die Burg zu (schwenke dann aber meist in den Volksgarten ab). Die Bauten haben sich nach 120 jahren gar nicht sehr verändert. Durch die autos wirkt es aber lang nicht mehr so grün - dabei gibt es die in der alten ansichtskarte sichtbaren rasenflächen rechts noch. Die Bauten sind jetzt frisch geweissigt, und da die kohleheizungen in Wien zurückgegangen sind,

Zeitsprung: 100 Jahre, Die Albertina und ihre Rampe

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Geht das nur mir so, aber ich finde, das Wichtige ist vor lauter städtischem noise nicht mehr zu sehen. Und das Flugdach schreit für mich "Kyselak, pardon Hollein war da", aber nicht mehr dezent als Graffiti, sondern ganz laut in die Umgebung hinaus. Schön das es wieder welche gibt: Bäume auf der Rampe. Sie sind noch jung, werden in Laufe der Jahre aber so viel Präsenz haben wie früher. So sie denn nicht verstellt werden, wie neulich durch diverse Standeln. NACHTRAG August 2018: in der SOS Brutalismus Ausstellung im Architekturzentrum Wien kam ich mit einem Denkmalschützer ins Reden. Er bewertet das Flugdach neutral, denn es kann rasch und ohne gröbere Eingriffe in die Bausubstanz wieder entfernt werden - das sei jetzt ein ganz wichtiges Kriterium für Genehmigungen für geplante Änderungen an denkmalgeschützten Objekten. Und hier ein Link zu einem Holzstich aus dem Jahr 1880, auf der Webseite von Veronika Korbei: Wien I Der Albrechtsbrunnen Albrechts-Brunnen. J. Meixn

Rettet die Cityfarm Schönbrunn ...

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... denn nur so kann sie zur Cityfarm Augarten werden. Alles hat angefangen mit der Schliessung vom Sichtungskarten Königshof der Gartenbauschule Schönbrunn. Die Sichtungen finden jetzt am Areal in Schönbrunn statt. Und darum hat die Cityfarm keinen Platz mehr . Seit Jahren können Kids auf der Cityfarm  Essbares säen, dem Essen beim Wachsen zusehen, das Essen ernten und verarbeiten.   © www.cityfarm.wien Erwachsene konnten Workshops und Vorträge besuchen, wie ich den Vortrag über Wintergemüse von Eliot Coleman .   Eine tolle Sache. Es gibt auch schon einen neuen, bestens geeigneten Standort am Augarten, ich kenne ihn, gleich rechts vom Haupteingang. Aber der ist ein bisserl sehr in de Jahre gekommen und muss revitalisiert werden.  © www.cityfarm.wien Und von den nötigen 100.000 Euro fehlen noch ca. 60.000 Euro. Wer spendet ein paar Bausteine? Sowohl die grünen Daumen als auch die alte Bausubstanz danken! Wie es weitergeht mit der Cityfarm könnt ihr au

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Gärten und Parks im weitesten Sinne ( landscape designs ) werden von John Hill , Autor des Buches '100 years, 100 landscapes' zu meiner Freude mit Fotos illustriert, die ich vor einigen Jahren in Paris gemacht habe. Und es sind genau die Gärten. die mir damals von denen die ich besuchen konnte, am besten gefielen: 1958 Garden of Peace, Isamu Noguchi, UNESCO Paris  1992 Parc Andre Citroen, Paris Zu beiden Gärten habe ich auf Flickr Alben online, in denen Hill auch die ausgewählten Fotos entdeckt hat:     Garden of Peace   Parc Andre Citroen . Hill, Architekt, Historiker greift das Thema Zeitreise in Jahresschritten wieder auf - sein erstes Buch dieser Art beschäftigte sich mit Häusern . In diesem vor kurzem erschienen Buch aus dem renommierten Prestel-Verlag werden auf jeder Doppelseite ein besonders einflussreiches oder charakteristisches landscape design der letzten 100 Jahre vorgestellt. Die Reise durch Zeit und Raum (Schwerpunkt sind aber N

Schwammerl

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Am kommenden Wochenende wirds nach Pilzen riechen in Wien. Im Botanischen Garten gibt es Schwammerltage. Alles Wissenswerte über diese Lebewesen in einer Ausstellung, 200 Pilzarten werden gezeigt. Und für Interessierte werden selbstgepflückte Schwammerl bestimmt! Ein paar kenne ich ja, essbare wie den Schwefelporling   oder diese Röhrlinge, hier fürs Trocknen vorbereitet   Und das ist ein Schopftintling, ganz jung essbar   Und dann gibts die, die aus der Wiese wachsen und die, die Bäume zersetzen   das ist der Pilz der gerade die Birken stark dezimiert  und die, die Früchte zersetzen, wie Monilia Soviele, deren Namen ich nicht kenne (denn ich habe noch viele Fotos im Archiv) - ich sollte meine Pilzfotos ausdrucken und zu den Schwammerltagen pilgern.    herbstliche Grüsse Brigitte     PS: Beratung gibz auch - z.B. wie frau zu Hause Speisepilze zieht  

Zeitsprung: 100 Jahre, Justizpalast + Grete-Rehor-Park

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100 Jahre liegen zwischen den Fotos. Dazwischen hat der Justizpalast , seitlich der Ringstrasse neben dem Parlament gelegen, gebrannt*. Das gewölbte Dach des Mitteltrakts wurde so nicht mehr aufgebaut. Und wir sehen zwei Bepflanzungsvarianten: einerseits die Farbopulenz der (späten) Ringstrassenära und eine der jetzt sehr oft angelegten (pflegeleichteren) Präriepflanzungen.   Es stellt sich hier, wie so oft die Frage nach dem Gestaltungsziel. Die Bepflanzung kann das Bauwerk im Stil der Neo-Renaissance kongenial ergänzen - was die Beete um 1913 mit ihren Parterremuster zweifellos besser getan haben als die jetzige Präriepflanzung. Oder sie kann einen zeitgemässen Kontrapunkt bilden, auf geänderte Bedürfnisse eingehen (naturhafter, weniger Resourcenverbrauch, moderne Gestaltungsprinzipien aufgreifen). Was gefällt euch besser, kennt ihre gelungene Beispiele vor allem für Variante zwei - zeitgemässer Kontrapunkt. neugierige Grüsse Brigitte * während der Unruhen in Ö

Violettes Meer - Purpur-Koenigskerzen, ganz viele

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Eine Böschung voller Purpur-Königskerzen ( Verbasum phoeniceum ) hat mir Karl Hillebrand ( pflanzenexperte-hillebrand.at ) neulich gezeigt, Violette Königskerze ( Verbascum phoeniceum ) Das hat mich sehr beeindruckend, denn im allgemeinen kommen sie nur vereinzelt vor. Am Ortsrand von Neusiedl am See im Burgenland allerdings waren sie nicht nur in Mengen, sondern auch an ganz unerwarteter Stelle zu sehen. Von richtigen Standort aus wirkt die Umgebung richtig idyllisch. Hinter Karl, dort wo die Wiese dunkel wirkt, ist ein tiefer Einschnitt. Hier testen viele Autofahrer (aber wenige _innen) wie schnell es sich auf der vielbefahrenen Strasse zwischen Jois und Neusiedl fahren lässt. Hinter meinem Standort ist ein McDonalds und ein Industriegebiet angesiedelt. Die Böschung zwischen Strasse und McDonalds war übersät mit Violetten Königskerzen in violetten und, gelegentlich, sanften Rosatönen. Weisse habe ich keine gesehen. Varbvariationen Violette Koenigskerze ( Verbasu

Langenloiser Staudentage 2017

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Mit meinem jährlichen Bericht von den Langenloiser Staudentagen melde ich mich von meiner langen Blogpause zurück. Ich bin frohen Mutes, dass nicht nur die Sonne wieder an Kraft, die Tage an Länge und die Vegetation an Fahrt gewinnt, sondern auch meine Blogaktivitäten. Gleich der erste Vortrag über die Schirm- und Flachrohrbambussichtung ( Fargesia bzw. Phyllostachys in Arten und Sorten) an der Gartenbauschule Schönbrunn von Jürgen Knickmann war mir Bestätigung, dass ich meine Kundinnen und Kunden zu recht davor warne, Bambus zu setzen - vor allem ohne genaue Sortenkenntnis. Denn viele brauchen wirklich massiven Wurzelschutz (bis in 1m Tiefe!!), und auch bei Fargesia- Sorten ist mensch gute beraten, einen Wurzelschutz zu installieren. So steht Bambus immer sicher - Schirmbambus und Flachrohrbambus sind containergeeignet  Gut abgeschnitten haben in der Sichtung F. murielae : winterhart, tlw. Neigung zu Blattrollen im Sommer (wässern!), je nach Sorte bis 3m hoch. Von den er

Valentinsgrüsse

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sonnig, aber so kalt dass gerade nicht viel im Garten blüht. Daher gibt es heuer ein paar Primeln für Euch zum Valentinstag Brigitte

Wünsche

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Fröhliche Weihnachten schöne Feiertage  ein Gutes Neues Garten.Jahr 2017 wünscht Brigitte

Winterhärte Zonen (USDA) für Österreich

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Winterhärtezonen geben die tiefsten in einem Gebiet zu erwartenden Wintertemperaturen an. Sie werden immer wieder bei Pflanzenbeschreibungen in Katalogen und vor allem Büchern angegeben und sind ein guter Anhaltspunkt, ob eine Pflanze im Garten ungeschützt überleben kann - in Grenzfällen kommt es auf das Kleinklima an. Ein warmer Innenhof hat eine höhere WH Zone als windgepeitschtes plattes Land ohne jeden Schutz. Hier eine Zusammenführung von verschiedenen online publizierten USDA*-Karten, u.a. von Tropenland und garten-pur . Eigene Erfahrungen der Ersteller sind hier eingebaut. *USDA: US Department of Agriculture klirrende Grüsse Brigitte